Beim Pollux! Syrus, du hast dich weich um dich gesorgt.
Ich sehe aber hier, der alte Mann ist da! Was ist los? Warum bist du traurig?
O Verbrechen! Du fragst?
Selbst im größten Durcheinander und beim größten Fehler säufst du, als ob die Sache gut gelaufen wäre.
Du sagst nicht das gleiche.
Es gibt nämlich einen gewissen alten Spruch, dass unter Freunden alles gemeinsam sei.
Warte: ich weiß.
Oh unser Demea, im Alter sind wir in allem weiser.
Nur einen Fehler bringt das Alter den Menschen: wir alle sind mehr aufs Geld bedacht als nötig ist.
Die Zeit fordert es: es muss gemacht werden.
Ich werde übrigens morgen bei Tagesanbruch mit meinem Sohn von hier aufs Land gehen und diese Harfenspielerin werde ich zusammen mit mir von hier dorthin wegbringen.
Am Mittag selbst werde ich sie Ähren sammeln lassen: ich werde sie so ausgebrannt und schwarz wie Kohle zurückgeben.
Ich habe herausgefunden, dass für den Menschen nichts besser ist als Nachsicht und Milde. Das ist leicht an mir, an meinem Bruder und an jedem beliebigen zu erkennen. Jener hat immer ein Leben in Muße verbraucht, auf Partys, mild und gefällig. Er lebt für sich, er macht Ausgaben für sich: alle loben ihn, sie lieben ihn. Ich bin bäurisch, streng, traurig, sparsam, griesgrämig, geizig und ich habe geheiratet: Welch ein Elend habe ich gesehen! Kinder wurden mir geboren – eine andere Sorge.
Aber ach, während ich mich bemühe, für jene möglichst viel Gewinn zu machen, rieb ich beim Geld Verdienen mein Leben und Alter auf.
Nun im fortgeschrittenen Alter erhalte ich diesen Lohn für diese Mühe von diesen: Hass. Jener andere bemächtigt sich ohne Arbeit der väterlichen Vorteile.
Jenen lieben sie, mich fliehen sie. Jenem glauben sie alle Ratschläge, bei jenem sind beide, ich bin verlassen.
Ich fordere auch von den Meinen geliebt und hoch geschätzt zu werden: wenn das geschieht durch Geben und Nachgeben, werde ich nicht die schlechtere Rolle bekommen.
Herrin, ich gehe und sehe hierher zu diesen, wie bald sie das Mädchen holen. Aber ich sehe Demea!
Sei gegrüßt!
Geta! Ich beurteile dich heute als Mensch von größtem Wert und von meiner Gesinnung. Dieser ist mir nämlich ein sehr bewährter Sklave, der um seinen Herrn besorgt ist und deshalb möchte ich dir gern etwas Gutes tun.
Ich bin darauf bedacht freundlich zu sein, es geht auch gut voran.
Was ist los, Aeschinus?
Sie bringen mich um, wenn sie sich bemühen die allzu heilige Hochzeit zu machen: sie verbrauchen den Tag fürs Vorbereiten.
Sieh da, mein Vater, du warst hier?
Beim Herkules, dein Vater von wahrer Gesinnung und Natur, der dich mehr liebt als diese Augen.
Aber warum holst du die Frau nicht nach hause?
Befehl diese Mauer im Garten niederzureißen! Mach ein einziges Haus! Führe sowohl die Mutter als auch die ganze Familie zu uns!
Gut, schon werde ich witzig genannt. Das Haus des Bruders wird offen zugänglich gemacht, er führt die Menge zum Haus, er verliert durch die Kosten vieles. Was geht mich das an. Ich komme als witziger in Gunst.
Syrus, zögerst du zu gehen und zu handeln?
Im Gegenteil, beim Herkules, das ziemt sich sogar so für uns.
Zuerst die Mutter dieser Ehefrau.
Aber ich, heiraten??
Ich?!
Wenn ihr unbedingt das wollt:
Syrus, komm hierher zu mir: du sollst frei sein!
Ich werde es dir sagen:
Damit das gezeigt worden ist, weil diese dich für nachsichtig und lieb halten, dass dies weder aus dem wahren Leben noch aus Rechtem und Billigem geschieht, ...
… sondern aus Zustimmen, Nachgeben und Geldausteilen, Micio. Wenn euch mein Leben nun so sehr verhasst ist, Aeschinus, weil ich nicht gerechtes ungerecht und geradezu alles gänzlich befolge, mache ich die Aufträge: lasst euch los, kauft, macht was euch beliebt. Aber wenn ihr das lieber tadeln und mich an dieser Stelle verbessern wollt, was ihr wegen eurer Jugend geringer seht und es heftiger wollt und wenig bedenkt, seht mich an, der ich das für euch tun soll.